Katalonien: Gianni Pittella und Enrique Barón Crespo fordern gesetzeskonformen Dialog

Catalonia: Gianni Pittella and Enrique Barón Crespo call for dialogue within the law

Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, Gianni Pittella, verfolgt die Entwicklungen in Katalonien mit großer Aufmerksamkeit. Heute traf er sich mit dem früheren Vorsitzenden der S&D Fraktion und ehemaligen Präsidenten des Europaparlaments, Enrique Barón Crespo. Gemeinsam riefen sie zu einem Dialog auf der Grundlage des Wegs auf, den Pedro Sánchez durch die Reform der Verfassung geebnet hat.

 

Der Vorsitzende der S&D Fraktion, Gianni Pittella, sagte:

„Wir machen diesen Aufruf, weil Dialog immer nützlich ist, wenn er im Rahmen der Rechtsstaatlichkeit und der Rechtmäßigkeit erfolgt. Heute hat der sozialistische Parteichef in Spanien, Pedro Sánchez, einen großen Schritt gesetzt, indem er die Reform der Verfassung forderte – stets unter Beachtung des Rechts und der Regeln. Mit einem illegalen Referendum können die Dinge nicht verändert werden. Was hat es bewirkt? Nur Schaden. Schaden für die Bürgerinnen und Bürger; Schaden für Spanien und auch Schaden für Europa. Ein starkes Spanien in einem ständig weiter zusammenwachsenden Europa – das ist unser Aufruf, und das ist unsere Aufgabe.“

 

Enrique Barón Crespo lobte die Unterstützung seitens der S&D Fraktion während der Krise und sagte:

„Als einer der Väter der spanischen Verfassung kann ich sagen, dass wir in Spanien einen Sozialstaat auf der Grundlage der Rechtsstaatlichkeit haben, wo wir unsere internen Probleme lösen können. Ich begrüße den heute gesetzten wichtigen Schritt auf der Basis einer breiten Einigung zwischen der Regierung und der Sozialistischen Partei, um die Verfassungsreform zu beginnen.

Aus europäischer Sicht begrüße ich auch die Tatsache, dass das geeinte Europa, das wir aufbauen, ein Rahmen ist, in dem gegenseitige Abhängigkeit auf der Grundlage unserer gemeinsamen Werte, mit einer gemeinsamen Bürgerschaft und einer einheitlichen Währung, es der Europäischen Union ermöglicht hat, ihre Solidarität, ihre Sorge und ihre Unterstützung zum Ausdruck zu bringen.“