Gemeinsame Presseerklärung der S&D Fraktion zu den Resolutionen zu Boko Haram in Nigeria und al-Shabaab in Kenia

The S&D Group in the European Parliament strongly condemns the ongoing and increasingly disturbing violence in Nigeria and in Kenya

Die Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament verurteilt aufs Schärfste die anhaltende und immer beunruhigendere Gewalt in Nigeria und in Kenia.

Für die Sozialdemokraten im Europäischen Parlament ist dieser Terrorismus eine globale Bedrohung, die eine globale Lösung erfordert. Terrorismus trifft Opfer jeder Herkunft, ohne Diskriminierung.

Die S&D Fraktion ist der Ansicht, dass die EU die Religionsfreiheit und die Toleranz zwischen Kulturen und Religionen fördern muss.

Zur Lage in Nigeria sagte die sozialdemokratische Europaabgeordnete Ana Gomes:

„Die andauernde Welle von bewaffneten Angriffen, Bombenanschläge, Selbstmordattentate, Zwangsprostitution und andere Formen sexueller Gewalt, Entführungen und andere Gewalttaten, die von der Terrorsekte Boko Haram verübt werden, stellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar.

Wir stehen Seite an Seite mit den Menschen in Nigeria in ihrer Entschlossenheit, alle Formen von Terrorismus in ihrem Land zu bekämpfen.

Wir loben die Arbeit aller Journalisten und Menschenrechtsverteidiger, die sich bemühen, die internationale Aufmerksamkeit auf Boko Harams Extremismus und die unschuldigen Opfer dieser Gewalt zu lenken.“

Bezüglich der Situation in Kenia sagte die sozialdemokratische Vorsitzende des Unterausschusses für Menschenrechte, Elena Valenciano:

„Wir verurteilen in aller Schärfe den gezielten Terroranschlag durch al-Shabaab vom 2. April 2015 in Garissa, bei dem 147 junge, unschuldige Studierende gestorben und 79 weitere verletzt worden sind.

Wir verurteilen alle Menschenrechtsverletzungen, vor allem wenn Menschen aufgrund ihrer Religion, Überzeugung und ethnischen Herkunft getötet werden.

Die Religionsfreiheit ist ein Grundrecht, und wir verurteilen in aller Schärfe jede Gewalt oder Diskriminierung aufgrund der Religion.

Wir bringen unsere große Besorgnis über den Missbrauch der Religion durch die Urheber von Terroranschlägen in verschiedenen Regionen der Welt zum Ausdruck und prangern all jene an, die die Religion in Konflikten instrumentalisieren.“