Es ist Zeit, die Beziehungen zwischen der EU und den Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifik zu erneuern

S&D Group committed to enhancing co-operation with ACP countries in Malta, Marie Arena, Cécile Kyenge, Juan Fernando Lopez Aguilar, Louis-Joseph Manscour ,

Das Europäische Parlament war bei diesem wichtigen Dossier führend und hat den Weg für andere EU-Institutionen geebnet. Heute ist der Bericht über die Zukunft der Beziehungen zwischen der EU und den Staaten in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean nach 2020 im Parlament mit großer Mehrheit angenommen worden. Dieser Bericht ist der Beitrag des Parlaments zu den Folgemaßnahmen zum internationalen Abkommen von Cotonou, das im Jahr 2000 lanciert wurde und 2020 auslaufen wird.

Der Berichterstatter des Europäischen Parlaments und Koordinator der Sozialdemokratischen Fraktion für den Entwicklungsausschuss, Norbert Neuser, unterstrich:

„Immer dringendere Probleme wie die Beseitigung der Armut, Klimawandel, Migration und Terrorismusbekämpfung erfordern eine gemeinsame Plattform, die die EU mit den betroffenen Ländern zusammenbringt. Ich bin froh, dass das Abkommen von Cotonou uns erlaubt hat, die Beziehungen zu unseren Partnerländern zu stärken und einen Rahmen zu entwickeln, der es uns ermöglicht, über gemeinsame Lösungen zu diskutieren.

In den letzten 20 Jahren hat sich die Welt wesentlich verändert, und das Follow-up zum internationalen Abkommen mit unseren Partnerländern ist eine gute Gelegenheit, die Art und Weise unserer Zusammenarbeit an die heutige Situation anzupassen. Die Spender-Mentalität ist vorbei! Wir wollen eine politische Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe. Hilfsmittel sollen dazu verwendet werden, Partnerländer bei ihrer Arbeit für den Aufbau eines wirtschaftlich erfolgreichen und angenehmen Umfelds zu unterstützen, damit sie nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen sind.“