Sozialdemokraten unterstützen Fonds zur Mobilisierung von 44 Milliarden Euro für Investitionen in Afrika und in der Nachbarschaft der EU

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Die Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament stimmte heute für einen Kommissionsvorschlag für einen Europäischen Fonds für Nachhaltige Entwicklung (EFSD), der bis zu 44 Milliarden Euro für Investitonen in Afrika und in der Nachbarschaft der EU mobilisieren soll.

Dieser Fonds wird einen neuen EFSD-Garantiefonds und bestehende Instrumente in einen einzigen Fonds zusammenführen und soll Investitionen ankurbeln, eine nachhaltige und integrative sozioökonomische Entwicklung fördern und die Grundursachen der Migrationskrise angehen.

Die sozialdemokratische Fraktionssprecherin für den Haushaltsausschuss und Mitverfasserin des Berichts, Eider Gardiazabal Rubial, sagte dazu:

„Die Zusammenführung der Fonds ist wichtig, um die Effektivität und Effizienz des Europäischen Fonds für Nachhaltige Entwicklung zu verbessern. Das wird helfen, Doppelarbeit zu vermeiden und den Verwaltungsaufwand zu verringern. Gleichzeitig ist der Fonds von entscheidender Bedeutung für die gemeinsame Erreichung unserer Ziele mit unseren afrikanischen Partnern, nämlich menschenwürdige Arbeitsplätze zu schaffen, das Wachstum anzukurbeln und die Stabilität in Afrika und in der Nachbarschaft der Europäischen Union zu gewährleisten. Um all dies zu unterstützen, wird der Europäische Fonds für Nachhaltige Entwicklung einen Garantiefonds vom 1,5 Milliarden Euro beinhalten, der bis zu 44 Milliarden Euro für Investitionen mobilisieren soll.“

Der sozialdemokratische Mitverfasser des Berichts für den Entwicklungsasschuss, Doru-Claudian Frunzulică, sagte:

„Afrika ist strategisch wichtig für Europa und hat eine hohe Priorität für die Sozialdemokratische Fraktion. Wir Europäer haben ein echtes Interesse an der Vertiefung und Stärkung unserer Beziehungen zu unseren afrikanischen Partnern, um gemeinsam ein friedliches und stabiles Afrika und Europa aufzubauen. Um das zu erreichen, müssen alle bestehenden Finanzierungs- und Hilfsinstrumente ihren Schwerpunkt verlagern, um Afrika zu helfen, die großen Herausforderungen in Bezug auf die sozioökonomische Entwicklung, die Schaffung von Arbeitsplätzen, den Klimawandel und die Migration zu bewältigen.

Der Europäische Fonds für Nachhaltige Entwicklung ist auch für unsere östliche Partnerschaft sehr wichtig, um Investitionen, die Entwicklung und die Werte der EU in diesen Ländern zu fördern und sie näher an die EU heranzuführen.

Der Fonds ist unerlässlich, um durch innovative Finanzierungsquellen Investitionen zu unterstützen und den Privatsektor stärker einzubeziehen, damit wir eine nachhaltige und integrative wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung fördern können. Das kann uns helfen, die Grundursachen der Migrationskrise anzugehen und die Widerstandsfähigkeit unserer Partnerländer in Afrika und der Nachbarschaft , vor allem in den am wenigsten entwickelten Ländern, zu verbessern.“