Sozialdemokraten unterstützen militärisches Engagement Frankreichs in der Zentralafrikanischen Republik, nachdem die UNO einen Einsatz gebilligt hat

Central African Republic

Die Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament lobte heute die rasche Zusage Frankreichs, Truppen in die Zentralafrikanische Republik zu entsenden, nachdem der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gestern einen Militäreinsatz gefordert hatte, um die Spirale der Gewalt und der zunehmenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu stoppen. Der sozialistische französische Staatspräsident François Hollande wird mehr als 600 Soldaten in die Zentralafrikanische Republik schicken, um eine Unterstützungsmission unter Führung der Afrikanischen Union zu verstärken, nachdem die Hauptstadt Bangui von Gewaltakten erschüttert wurde.

Die außenpolitische Koordinatorin der Sozialdemokratischen Fraktion Ana Gomes sagte dazu:

„Andere EU-Länder sollten jetzt Präsident Hollandes Bemühungen unterstützen und es ihm gleichtun, um die Mission dabei zu unterstützen, ein Abgleiten des Landes ins Chaos zu verhindern. Auf EU-Ebene fordert die Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament die Hohe Vertreterin Ashton auf, die Afrikanische Union und die Vereinten Nationen bei der Umsetzung eines Zukunftsplans für die Zentralafrikanische Republik zu unterstützen. Einmal mehr droht ein ethnisch motivierter Konflikt, Afrika ernsthaft zu destabilisieren. Die EU muss alles in ihrer Macht Stehende unternehmen, damit dies verhindert wird. Staatlich kontrollierte und nichtstaatliche bewaffnete Gruppen müssen ihre rechtlichen Verpflichtungen im Rahmen von bewaffneten Konflikten einhalten und alle Menschenrechtsverletzungen stoppen.“