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Aus Anlass des Internationalen Tags der Frau am 8. März bekräftigte die Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament ihr Bekenntnis zum Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen in Europa und in der Welt. In einer Debatte mit der belgischen Senatsabgeordneten Marie Arena und der Generaldirektorin des Europäischen Moslem-Netzwerks Malika Hamidi diskutierte die Fraktion über die Auswirkungen der Krise auf Frauen und über die Erfolge und Herausforderungen für Frauen in der arabischen Welt. Die S&D Fraktion verabschiedete ein Manifest mit fünf Hauptprioritäten und Zielen, um die Gleichberechtigung der Frauen Wirklichkeit werden zu lassen.
 
Hannes Swoboda, Vorsitzender der S&D Fraktion, unterstrich die Bedeutung der Gleichberechtigung:
 
„Gleichberechtigung ist ein grundlegendes Prinzip progressiver Parteien, Bewegungen und Politiken, und sie ist die Grundlage der Arbeit der Sozialdemokratischen Fraktion. Frauen machen die Hälfte unserer Welt und die Hälfte Europas aus, aber wenn es um Löhne oder Zugang zu Jobs und Möglichkeiten für Frauen geht, haben wir noch keine Gleichberechtigung erreicht.
 
Die S&D Fraktion bekennt sich zur Fortsetzung des Kampfes gegen diese grundlegendste Ungleichheit. Die fünf Hauptbereiche, in denen wir für die Gleichstellung kämpfen werden, sind das Lohngefälle zwischen den Geschlechtern, Armut, Arbeitslosigkeit, Unsicherheit der Arbeitsplätze und Gewalt.
 
Generationen von tapferen Frauen und Männern haben für Gleichberechtigung gekämpft. Die heutige Generation muss diesen Kampf zum Sieg führen.“
 
Corina Creţu, für Gleichstellungsfragen zuständige Vizevorsitzende der Sozialdemokratischen Fraktion, unterstrich die Auswirkungen der Krise auf die Frauen:
 
„Frauen in Europa und auf der ganzen Welt haben die negativen Folgen der Krise stärker zu spüren bekommen als Männer. Die Sparmaßnahmen haben diese Auswirkungen noch verstärkt und zu höherer Arbeitslosigkeit, größerer Schutzbedürftigkeit und einer Zunahme der Gewalt gegen Frauen geführt.
 
Die S&D Fraktion und ihre Mitglieder im Ausschuss für die Rechte der Frauen arbeiten an mehreren Berichten, um sicherzustellen, dass wir echte Lösungen für diese Probleme vorschlagen und vorantreiben.“
 
Die sozialdemokratische Europaabgeordnete Zita Gurmai, Vorsitzende der SPE-Frauen, fügte hinzu:
 
„Zu oft wird die Gleichstellung der Geschlechter nur an Anlässen wie dem Internationalen Tag der Frau diskutiert, oder wenn tragische Nachrichten über geschlechtsbezogene Gewalttaten in die Schlagzeilen gelangen. Die Sozialdemokratische Fraktion kämpft dafür, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter jeden Tag in unserer gesamten Arbeit eine Priorität darstellt.
 
Eine unserer Hauptprioritäten ist es, das Lohngefälle zwischen den Geschlechtern zu beseitigen. Wir können nicht tolerieren, dass Frauen für die gleiche Arbeit im Durchschnitt um 16,2% weniger verdienen als Männer. Das führt im Endergebnis zu einem Pensionsgefälle, wodurch sich für die Frauen ein höheres Armutsrisiko als für die Männer ergibt.“
 
 
 
 
  
 
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Beteiligte Abgeordnete

GURMAI Zita

Mitglied
Ungarn