Der zweite Beitrag unserer Reihe, die Einblicke in die Wohnrealität in Europa gewährt, handelt von der schmalen Grenze zwischen Wohnungsunsicherheit und Obdachlosigkeit. Es geht darum, wie viel besser das Leben wird, wenn wir ein warmes und sicheres Zuhause haben. Katherina hat uns in ihrem neuen Zuhause willkommen geheißen, das ihr Leben verändert hat. Dies ist eine inspirierende Geschichte. Sie zeigt, warum es für die EU unerlässlich ist, mehr sozialen, genossenschaftlichen und gemeinnützigen Wohnraum zu gewährleisten. Wir setzen uns schon seit langem dafür ein, denn ein Zuhause ist ein soziales Gut und nicht nur ein finanzieller Vermögenswert. Es ist auch eine Warnung vor Obdachlosigkeit. Der Schutz der Europäer vor Obdachlosigkeit ist eine dringende Angelegenheit. Um dies zu erreichen, werden wir uns weiterhin für eine starke Europäische Kindergarantie mit einem eigens dafür vorgesehenen Budget von mindestens 20 Milliarden Euro sowie für nationale Maßnahmen zur Verhinderung von Zwangsräumungen von Kindern einsetzen. Kein Europäer – und vor allem kein Kind – sollte jemals auf der Straße schlafen müssen.