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Die Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament begrüßt die in dieser Woche angenommenen Schlussfolgerungen des Rates „Auf dem Weg zu einer immer nachhaltigeren Union bis 2030“. In Anlehnung an das Reflexionspapier der EU-Kommission „Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Europa bis 2030“ betont der Rat die dringende Notwendigkeit, einen umfassenden und übergeordneten Weg für die Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen für die nächste Legislaturperiode festzulegen.

Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Fraktion, Udo Bullmann, sagte dazu:

„Unsere Fraktion steht an vorderster Front im Kampf für ein nachhaltigeres Europa, das allen Bürgerinnen und Bürgern Wohlbefinden bietet und zugleich die natürlichen Grenzen unseres gefährdeten Planeten respektiert. Wir sind sehr froh und stolz, das Bekenntnis des Rats zu diesen Zielen zu sehen. Drei Wochen nach der Annahme des strategischen Jahresberichts des Parlaments über die Umsetzung und Verwirklichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen am 14. März in Straßburg sagen jetzt beide Institutionen mit einer Stimme, dass die EU die Verantwortung hat, dafür zu sorgen, dass die Nachhaltigkeitsziele sowohl in als auch außerhalb der EU umgesetzt werden. 

Wir verlangen jedoch einen noch ambitionierteren Plan. Angeregt von den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen, hat unsere Fraktion ein ehrgeiziges Programm mit 110 konkreten Vorschlägen für die Zukunft Europas erarbeitet. Die Erde verlangt rasches Handeln, aber wir können von den Bürgerinnen und Bürgern nicht verlangen, dass sie die Kosten des ökologischen Wandels tragen, während die Reichen immer reicher werden und die großen Unternehmen fast null Steuern zahlen. Der ökologische Umbau unseres Wirtschaftsmodells muss mit guten Arbeitsplätzen, sozialem Wohnbau, menschenwürdigen Löhnen, Förderung der Kinder und gerechter Besteuerung einhergehen. Das muss die neue Aufgabe der Europäischen Union werden.“

Beteiligte Abgeordnete

BULLMANN Udo
Koordinator
Deutschland

S&D Pressekontakt

PENTSI Angelika
Political Advisor
Griechenland

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